Seiteneinsteiger der Schule am See besuchen das Freilichtmuseum in Hagen

Wetter (Ruhr). Der Girls & Boys Day im Rahmen der Berufsfeldorientierung kam für viele der Seiteneinsteiger der Schule am See noch zu früh. Insgesamt 17 Schülerinnen und Schüler aus sechs verschiedenen Nationen besuchen im aktuellen Schuljahr die Sekundarschule. Die meisten von ihnen fanden erst im Jahr 2016 ein neues zu Hause in Wetter und stehen somit erst am Beginn des Lern-prozesses der deutschen Sprache. Daher organisierte DaZ (Deutsch als Zweitsprache) Koordinator Moritz Hellwig für den 28. April, an dem ihre Mitschülerinnen und Mitschüler Einblicke in ver-schiedenste Berufsfelder erlangten, für die Seiteneinsteiger einen Ausflug in das Freilichtmuseum in Hagen. Ziel des Ausflugs war es, den zugewanderten Mädchen und Jungen einen Einblick in die Geschichte der Region zu geben, neue Sprechanlässe zu erschließen und die soziale und kulturelle Integration der Lernenden zu fördern. Darüber hinaus konnten viele der Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal die Abläufe eines schulischen Ausflugs erfahren, um somit für weitere Klassenfahrten vorbereitet zu sein.

Aus Wetter ging es zunächst zum Hauptbahnhof in Hagen, von dort aus weiter mit dem Bus zum Freilichtmuseum. Da einige Schülerinnen und Schüler bereits in Hagen waren, konnten sie dem aus Bochum stammenden Lehrer direkt als Experten dienen und der Gruppe den Weg zu Gleisen und Busbahnhöfen weisen.

Im Museum gab es dann zunächst erstaunte Gesichter. So groß hatte sich niemand das Museum vorgestellt. Doch schon in den ersten begehbaren Häusern wurde aus dem Staunen Begeisterung für alte Handwerkskunst und die interaktiven Angebote des Museums. An jeder Station berichteten die Kinder begeistert von Parallelen und Unterschieden zur Kultur ihres Heimatlandes, tauschten zwischendurch mitgebrachte Speisen und freuten sich besonders über eine kleine Verschnaufpause auf dem Wind-und-Wasser-Spielplatz, der zum Experimentieren einlud.

Besondere Faszination weckten die Herstellung von Zimmermannsnägeln und Sicheln. In der Seilerei durfte die 14-jährige Lilav mit Hilfe eines freundlichen Museumsangestellten selbst ein Seil  fertigen, in das von ihr ausgewählte Farben eingearbeitet waren. Zur Freude der Schülerin durfte sie das Seil auch gleich mit nach Hause nehmen. In der Bäckerei wurde dann noch schnell ein Rosinenstuten aufgeteilt und mit gefüllten Bäuchen, vielen neuen Eindrücken und einem Lächeln auf dem Gesicht machte man sich wieder auf den Heimweg.

Am folgenden Tag berichteten die Schülerinnen und Schüler in ihren Klassen vom Ausflug und zeigten stolz Fotos von einem Tag, den auch zwei Seniorinnen in einem Hagener Bus in Erinnerung behalten werden, nachdem der 14-jährige Abas und der 11-jährige Alhamza sofort ihre Plätze räumten und den Damen anboten: „Solch nette junge Leute haben wir aber selten kennengelernt.“

 

Moritz Hellwig, 29.04.2016

 

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Matheolympiade 2015/16

In diesem Schuljahr konnten vier Schüler und Schülerinnen der Sekundarschule Wetter für ihre Erfolge in der Mathematikolympiade ausgezeichnet werden. Pinar Yilmaz und Marvin Nießen (beide 6b) sowie Timo Gelbrich (8d) erreichten die zweite Runde (Kreisrunde). Jana Koziolek (8d) gewann in dieser Runde sogar einen der ersten Preise und zog in die Landesrunde NRW ein. Schulleiter Thomas Rosenthal überreichte den erfolgreichen Teilnehmern kleine Preise, die der Förderverein der Schule am See zur Verfügung gestellt hatte.

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Spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen beim Völkerballturnier

Die Schülerinnen und Schüler des fünften Jahrgangs lieferten sich nach den Osterferien überaus spannende Duelle, das die Klasse 5c ganz knapp für sich entscheiden konnte. Mit nur einem Punkt Unterschied erreichte die Klasse 5b den zweiten Platz, dicht gefolgt von der Klasse 5a wiederum mit nur einem Punkt Abstand.
Insgesamt war das Turnier für alle ein voller Erfolg: Die fast gleichstarken Mannschaften kämpften mit vollem Einsatz für ihr Klassenteam und auch die Zuschauer feuerten die Spieler kräftig an. Vor allem der Spaß an Bewegung und „Fair Play“ wurden groß geschrieben.
Auch im nächsten fünften Jahrgang soll wieder ein Völkerballturnier stattfinden um die Tradition an der Schule am See fortzuführen.

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“Dem Ball ist egal, wer ihn tritt” – Kick rasism out

Am 28.01.fand zu diesem Thema ein vom BVB-Lernzentrum organisierter Workshop statt und uns, der Klasse 8d der Sekundarschule Wetter, war es möglich, daran teilzunehmen.

“Im Moment ist es besonders wichtig, über dieses Thema zu reden und mehr zu erfahren”, sagt Maurice W.
Dabei geht es nicht um die Vereinsfarben, selbst wenn diese gelb und schwarz sind.
Schalke-, Bochum- oder Bayernfans oder auch gar nicht an Fußball Interessierte stimmen dem zu.
Immerhin ist das Problem Rassismus und Rechtsextremismus aufgrund der Flüchtlingskrise so aktuell wie schon lange nicht mehr.
Als wir am Anfang aufgefordert wurden, Montagsmaler zu spielen, wusste keiner so recht, was das mit unserem eigentlichen Thema zu tun hat, aber das sollte noch früh genug klar werden.
Wir sollten eine Blume, einen Engel und eine Krankenschwester zeichnen. Als wir die Bilder letztendlich verglichen, wurde klar, dass wir alle immer an dasselbe dachten.
Auf jedem Bild hatte die Blume einen Kranz aus Blütenblättern, jeder Engel hatte Flügel und die Krankenschwester trug eine Haube mit Kreuz auf dem Kopf, auch wenn keiner von uns jemals einen geflügelten Engel oder eine Schwester mit Haube gesehen hatte.
Aber Klischees sind nichts Schlimmes, sondern helfen, einander schneller zu verstehen, man muss nicht immer alles ganz genau erklären. Manchmal reicht schon ein einziges Wort und das Gegenüber weiß genau, wen oder was man meint.
Kritisch wird es erst, wenn aus Klischees Vorurteile werden.
„Alle Polen sind Diebe, alle Russen trinken nur Wodka, Hartz IV Empfänger sind der deutschen Sprache nicht mächtig“ … man könnte diese Liste ewig weiterführen. Das Ungute an diesen Vorurteilen ist, dass sie ohne Ausnahme alle Individuen einer Gruppe über denselben Kamm scheren. Natürlich gibt es auch in Polen Diebe, dass aber zum Beispiel die Diebstahlrate bei Autos in Großbritannien, Frankreich oder Italien viermal so hoch ist, wird gekonnt ignoriert.
Wenn diese Vorurteile auch noch in bitterernsten Rassismus ausarten, ist die Grenze endgültig überschritten. Immer wieder hört man, alle Flüchtlinge seien kriminell, faul und geldgierig, während einige Menschen ganz Deutschland als riesigen Nazistaat abstempeln.
Gemeinsam haben wir einige uns bekannten Vorurteile gesammelt, darüber gesprochen und versucht, sie gemeinsam zu entkräften. Wenn man nur eine Person kennt, die diesem Stereotyp nicht entspricht, ist die ganze Aussage falsch, immerhin redet man von allen und nicht von einigen.

Im zweiten Teil des Workshops wurden „Rassismus und Rechtsextremismus“ thematisiert.
Jeder bekam eine Karte, mal mit einem Schriftzug, mal mit einem Wappen, wieder andere erhielten ein Bandlogo. Gemeinsam überlegten wir, welche wohl ausschließlich der „Rechten Szene“ zuzuordnen waren, welche nicht von ihnen benutzt werden und welche zwar eigentlich gar nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun haben, aber dennoch von Nazis verwendet werden.
Ein gutes Beispiel dafür sind die Marken Lonsdale und Consdaple. Wenn man sich beide Markennamen genau ansieht, dann fällt einem auf, dass Lonsdale die Buchstaben “NSDA” enthält. Trägt man ein T-Shirt dieser Marke und darüber eine halb geschlossene Jacke, sieht es aus, als würde man ein Kleidungsstück mit dem Kürzel der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, also NSDAP, zur Schau stellen. Mittlerweile bemüht sich diese Marke, ihr rechtes Image loszuwerden und setzt sich gegen Rassismus ein. Consdaple hingegen ist eine sehr bekannte Marke in der rechten Szene. Der bedeutungslose Kunstname, der die Buchstaben NSDAP enthält, wurde bewusst gewählt.
Nach dem Workshop stand ein zweiter Programmpunkt auf unserer Agenda: die Führung durch das Stadion des BVB und das Borusseum.
Wir konnten nahezu jeden Winkel erkunden, seien es nun die Spielerkabinen, Tribünen oder auch das stadioninterne Gefängnis. Das einzige, was unter keinen Umständen berührt werden durfte, war der Rasen.
Von Musikklängen begleitet stolzierten wir heraus aus den Kabinen und konnten uns einmal selbst wie die großen Stars fühlen. Natürlich haben wir auch die Spielersitze getestet und können sagen: „wirklich sehr bequem“. (Außerdem haben sie eine Sitzheizung – wenn das kein Luxus ist…!)
Zum Abschluss des Tages besuchten wir das Borusseum. Für Fans natürlich ein Muss, aber sicherlich auch für alle anderen ein besonderes Erlebnis.

Allerdings tauchte auch der ein oder andere Kritikpunkt auf: hauptsächlich wurde das Zeitmanagement bemängelt. Der 2. Teil des Workshops kam etwas zu kurz und war nicht so detailliert und informativ wie der erste Programmpunkt. Zudem bedauerten einige, dass die Stadiontour im Verhältnis zum Workshop zu lang war.
Insgesamt aber hat es uns allen sehr gut gefallen, der Workshop bekam nach unserer Abstimmung eine exzellente Schulnote von 1,8 im Durchschnitt, während die Führung mit einer glatten 2 ebenfalls zu glänzen weiß.

Zum Schluss wollen wir uns auch noch einmal alle recht herzlich bei denjenigen bedanken, die diesen Tag möglich gemacht haben.

(Jana Koziolek, 8d)

Statements zur Veranstaltung:
Lehrreich und empfehlenswert, leider ging der Workshop zu schnell vorbei
Toll, interessant und beeindruckend – auch für Schalke-Fans!

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Für Respekt, Toleranz und für ein Miteinander

Für Respekt, Toleranz und für ein Miteinander

setzen sich die Schülerinnen und Schüler der Schule am See ein, als sie dieses Bild durch Wetters Innenstadt trugen.
Im Januar 2015 war das Bild durch die Zusammenarbeit von Schülern, Lehrern und Eltern am Tag der Offenen Tür der Sekundarschule entstanden.
Zum Jahrestag der Anschläge in Paris verteilten die Jugendliche Postkarten mit dem Bild des Gemäldes an die Wetteraner Bürgerinnen und Bürger.
Die Klasse bekam viel positive Resonanz von der Bevölkerung und die Kinder waren erstaunt,
wie leicht man doch generationenübergreifend miteinander ins Gespräch kommen kann.
Birgit Schröder-Westrup

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Irgendwie anders

Sozialtraining
so lautet das Thema des Sozialtrainings vom Jahrgang 5 der Schule am See. Alle 5. Klassen haben mit ihren Klassenlehrerinnen, Frau Müller und Frau Gürster zwei Tage im Jugendzentrum Wetter verbracht.
Hier hatten sie in entspannter Atmosphäre und vor allem unabhängig von fachlichen Inhalten die Möglichkeit, ihre Mitschülerinnen und Mitschüler noch näher kennen zu lernen und neue Dinge über sie zu erfahren. Durch verschiedene Spiele wie zum Beispiel „Namensball“ oder „Zimmer frei?!“ wurden einige bisher verborgene Eigenschaften oder Hobbies erkannt.
Thematischer Mittelpunkt des Sozialtrainings war das Kinderbuch „Irgendwie Anders“ von Kathryn Cave und Chris Riddel. In diesem sehr eindrucksvoll illustrierten Buch wird die Problematik des Andersseins und des Außenseiters aufgegriffen. Dieses Thema knüpft an die direkte Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler an, zumal sie gerade nach ihrem Wechsel von der Grundschule an die weiterführende Schule von ihren eigenen Erfahrungen in Bezug auf „Fremd sein“, „Freundschaft“ und „Verschiedenheit“ berichten können. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich sehr gut in die Hauptfiguren „Irgendwie Anders“ und „Etwas“ hineinversetzen und feststellen, dass man „Fremden“ offener und toleranter entgegentreten sollte.
Nach der thematischen Auseinandersetzung mit dem Buch folgte für alle Kinder eine kreative Aufgabe: In Partnerarbeit sollten Gipsabdrücke der eigenen Gesichter hergestellt werden. Alle Schülerinnen und Schüler bewältigten diese Aufgabe mit ganz viel Ausdauer und Sorgfalt. Nachdem die getrockneten Masken bunt bemalt und mit Steinchen und Federn verziert waren, stellte man fest: „Jede Maske ist irgendwie anders!“
Als Erinnerung an zwei entspannte Tage schmücken die Gipsmasken nun die Klassenräume

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Erster Platz in der Mathe-Olympiade

In diesem Jahr erreichten vier Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Wetter die zweite Runde der Mathe-Olympiade des Ennepe-Ruhr-Kreises. Nach einem zweiten Platz im Vorjahr belegte Jana Koziolek, Schülerin der Klasse 8d, einen der ersten Plätze. Sie zieht damit in die Landesrunde ein, die Ende Februar in Dortmund stattfindet.
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Ja,ja, so eine Klassenfahrt ist doch eine Erinnerung für’s Leben!

Ja,ja, so eine Klassenfahrt ist doch eine Erinnerung für’s Leben!
Da mein Lehrerdasein reich an Klassenfahrten war(32 oder mehr!), fehlte eigentlich nur noch dieses Erlebnis: Klassenlehrerin der Klasse 6b der Schule am See und zusammen mit Frau vom Ort und Frau Stadtmann sowie 24 Schülerinnen und Schülern ab nach Rüthen, nicht fern von meiner Heimat.
EINMAL KLASSENFAHRT INS SAUERLAND!!!!!!!!!
Der Schock der Ankunft war groß, hatte Kind doch kein eigenes Zimmer und keine eigene Dusche mit Klo!! Doch diese Aufregung hatte sich schnell gelegt, stand doch das Aufziehen der Bettwäsche auf dem Plan!! !Dieses Problem hatte ich trotz meiner Erfahrung nicht vorausgesehen. Ich wusste gar nicht, auf welch abenteuerliche Art und Weise das Bett „bezogen“ werden kann. Laken-was ist das denn? Wie kommt die Decke in den Bezug? .Es gab Kinder, die waren sogar im Bezug verschwunden und wollten ganzkörpermäßig darin nächtigen. Kurz: habe an dem Tag ca.18 Betten nachbezogen!!!!!!!!!!!!!!!!
Da wir mitten im Wald wohnten, hatten wir Sauerstoff genug und damit viel Energie. Die Teamaufgaben der Schattenspringer Ines und Poola waren also von dieser Voraussetzung her gut zu bewältigen. Auch die Verpflegung des Teams der Rüthener Jugendherberge war so lecker und kinderfreundlich, dass es von daher auch keine Probleme gab. ABER: Wir sind ein Team- was ist das denn,- ich kann doch die Aufgabe auch allein oder mit meinem besten Freund lösen!!!!!- Es klappte immer besser, auch, wenn es manches Mal dauerte, bis man die Aufgabe löste. Um so größer war die Freude, wenn es dann doch geschafft war .
Es ging auch um Vertrauen, nur, wenn ich mich auf den Anderen verlassen kann, können wir im Team arbeiten. Und das Ganze lief recht abwechslungsreich und spaßig ab. Körper und ihre Möglichkeiten zur Anspannung- auch zur Entspannung standen auf dem Programm. Action in immer wieder anderer Form ließ die Tage kurzweilig sein.
Abends ging es drei Mal in das nur einen Steinwurf weit entfernt gelegene sensationelle Biberbad,- ach ja, ich vergaß,-wir waren im Bibertal. Alle Anstrengungen waren vergessen im 26 Grad warmen Wasser mit Strudel und Rutschen!!!!!!!!!!!!!!! Der Aufenthalt im Biberbad war einfach nur wunderbar-im Sommer sollte doch regelmäßig das Schwimmbad aufgesucht werden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ein weiteres Highlight bescherte uns das Stockbrotessen. Fabian erstellte ein respektables Lagerfeuer, Stockbrotteig salzig und süß lieferte die Jugendherbergsküche, Stöcke gab’s rundherum genug, und sie wurden passend geschnitzt. Wir sorgten für die Sicherheit und widmeten uns dem Street-Art-Häkeln, bei dem uns auch interessierte Schüler/innen unterstützten. Geklettert wurde kraftvoll und voller Ausdauer und Biss- das war echt schwierig, Eine höchst wacklige Leiter mit dicken Bambusstangen in übermannshohen Abständen war bis auf über 10 m Höhe zu erklimmen !Respekt für die Kletterei und Sicherung!!!!
Das Beste überhaupt war die handylose Zeit!! Alle hatten reichlich Zeit, sich life gegenseitig umeinander zu kümmern. Ein Rat, den wir nur an alle Klassenfahrten weitergeben können: erst dann habt ihr wirklich ‘ne Auszeit!!!!!!
Unsere Rückfahrt sollte eigentlich nach FortFun gehen, jedoch hatte der Vergnügungspark geschlossen(Nebensaison!!!am 12.Juni!!! so was Blödes!!!)
Jedenfalls haben wir den Falkner Jo Geilen besucht, der uns allerlei über sein Paulchen erzählen konnte. Wir durften ihn sogar streicheln!! Das örtliche Schieferbergwerk, das sogar zum Teil unter Wasser steht und von Tauchern aus aller Welt als besonderes Tauchrevier besucht wird, nutzten wir dafür, Einiges über den Werkstoff Schiefer zu erfahren, der hier noch bis 1985 abgebaut und bearbeitet wurde. Auf der riesigen Halde deckten wir uns dann mit reichlich schönen Schieferplatten aus- der Fantasie für die Verwendung waren keine Grenzen gesetzt!
Müde, zufrieden, von Erfahrungen und Erlebnissen reicher und voller Vorfreude auf zu Hause ging‘s dann in 75 Minuten Busfahrt zurück aus dem Sauerland ins Ardeygebirge, wo unser geliebtes Wetter mit ungleich breiterer Ruhr auf uns wartete im Vergleich zum plätschernden Bach Ruhr an den Schieferhalden in Nuttlar.
Die Tage waren voller Aktion, Interaktion, Tröstungen, Mutmachen, Anstrengungen, ernsthaften Gesprächen, Verpflastern von Wunden, Aufregungen besonderer Art, Lachen, Helfen, Lösen von Problemen und Aufgaben,Spielen, uvm. Ein großer Dank an euch: Ihr habt uns nachts echt schlafen lassen. G a n z lieben D a n k dafür!!!!
Der besondere Dank geht an Frau vom Ort und Frau Stadtmann!!! Wir waren ein echt gutes Team!!!
Eure Birgit Schröder-Westrup

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Englischer Lesewettbewerb an der Schule am See: Schülerinnen und Schüler mit Eifer bei der Sache!

Vor den Herbstferien fand zum zweiten Mal seit Gründung der Sekundarschule Wetter ein englischer Lesewettbewerb für die Jahrgänge 6 bis 8 statt. Fast jede Klasse stellte zwei Teilnehmer, die im Vorfeld eifrig geübt hatten.
Die Jury bestand aus drei Fachlehrerinnen, die besonders auf Aussprache, Intonation und Redefluss achteten. Jeder Jahrgang bekam einen altersgemäßen bekannten und einen unbekannten Text vorgelegt. Den bekannten Text meisterten alle souverän. Nach dem Lesen des unbekannten Textes konnte die Jury die ersten und zweiten Plätze festlegen. Alle Schülerinnen und Schüler erhielten kleine Preise, die von der Sparkasse Wetter zur Verfügung gestellt wurden und eine Urkunde, die selbstverständlich von der Schulleitung und einer Fachlehrerin unterschrieben wurden.
Einige möchten sich wieder für den Lesewettbewerb 2016 qualifizieren und werden auch weiterhin kräftig üben.
Englisch

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Themennachmittag „English for experts“/ Astrid Delbeck – Englandfahrt vom 24. – 29.8.2015

… und kaum hatten wir die Fähre verlassen, wollte England seinem Ruf gerecht werden und begrüßte uns mit strömendem Regen. Allerdings war es dann auch schon ziemlich spät, so dass wir uns an die Zimmeraufteilung machten und dann auch schon unser Dinner zubereiten mussten.
Wir hatten drei Häuser: das eine wurde von den 6 Mädchen bewohnt, in dem anderen hausten die 4 Jungs und die beiden Lehrer. Aus dem dritten „klauten“ wir Stühle und Tisch, um sie ins Jungenhaus zu stellen, da dieses die größere Küche hatte und wir dort essen wollten. Wir haben es geschafft, das Essen nicht anbrennen zu lassen und tatsächlich hat es auch allen geschmeckt.
Nach und nach verzogen sich alle in ihre Zimmer und wurden sanft von dem leicht verstörend wirkenden Gesang vierer Mädchen, welche sich übrigens ein Zimmer, das für eine Person gedacht war, teilten, in den Schlaf geleitet.
Am nächsten Morgen – so mancher Wecker hatte nicht geklingelt, da die Zeitzonen nicht bedacht worden waren, versammelten wir uns wieder in der Küche im Jungenhaus, um zu frühstücken und den Tag zu besprechen. Und dann kam es zu unserer ersten Fahrt im Doppeldeckerbus. Selbstverständlich wollten alle oben und ganz vorne sitzen. Für die im Bus anwesenden Engländer muss das seltsam ausgesehen haben – 10 Teenager, die sich in die vordersten Reihen des Busses zwängten und sich aufführten, als seien sie auf einer Achterbahn.
Nach kurzer Zeit erreichten wir auch schon die Innenstadt von Canterbury. Dort trafen wir uns mit einer Frau, die uns durch die Stadt führte und uns überwiegend in Englisch einiges über Canterbury erzählte. In dieser Führung lernten wir einiges Geschichtliches, besonders über die Kathedrale, denn dort steht bekanntlich ja auch die Canterbury Cathedral, welche eine große Rolle für das Christentum in England spielte.
Nach der Führung durften wir in Dreiergruppen durch die Stadt laufen. So manche(r) kam am Ende des Tages neu eingekleidet wieder.
Gegen Nachmittag wurden wir von einem Regenschauer in einen Coffee Shop gejagt, doch das war keineswegs ein Verlust, da es dort köstlich heiße Schokolade mit Sahne und Marshmellows gab.
Am nächsten Tag wollten wir eigentlich zum Strand an die Kanalküste fahren. Da es aber ziemlich kalt war, änderten wir unsere Pläne und fuhren mit unserem Reisebus zum Dover Castle. Es war nicht nur das Castle, was ziemlich interessant war, sondern auch ein unterirdisches Krankenhaus, ein Überbleibsel aus der Zeit des 2. Weltkrieges. Wir nahmen an einer Führung durch das Krankenhaus teil: Es war alles sehr detailreich nachgestellt: In der Küche stand frisch gekochtes Essen, aus Lautsprechern hörte man die Stimmen der Ärzte und das Licht setzte immer wieder aus. Die meisten von uns waren am Ende froh, als sie das Tageslicht wiedersahen.
Nach dieser Führung konnten wir uns frei durch einen Teil der Burg bewegen. Wir untersuchten die Waffenkammer, setzten uns an die Tafel, durchsuchten Truhen und setzen uns zu guter Letzt auch auf den Thron.
Der Abend wurde den Jungs zum Verhängnis: Nach und nach wurden sie in der kleinen Küche des Mädchenhauses besprüht, gepudert, frisiert, getupft und mit Lidstrichen versehen. Nach gut einer halben Stunde erschienen blauhaarige, blass aussehende Jungen zum Abendessen.
Am Donnerstag besuchten wir zum zweiten Mal Canterburys Innenstadt. Diesmal wollten wir die Kathedrale auch von innen besichtigen, allerdings erschienen uns 12 Pound doch relativ teuer. Also – und das ist ein Tipp für alle, die nochmal nach Canterbury fahren möchten, nahmen wir einfach am Gottesdienst teil und wurden sogar als „Sekundarschool from Wetter in Germany“ willkommen geheißen.
Gegen Abend gingen wir in ein Restaurant, das nur ein paar 100 Meter von der Canterbury Cathdral entfernt war, um ganz typisch englisch „Fish and Chips“ zu essen und damit den vorletzten Abend ausklingen zu lassen. Noch am selben Abend packten wir unsere Sachen, da wir am nächsten Morgen schon früh nach London fahren wollten.
Wir standen ziemlich früh auf – früher als viele an normalen Schultagen – und demzufolge wären manche noch beim Frühstück eingeschlafen, hätten sie sich nicht so auf London gefreut! Nach einer längeren Fahrt kamen wir in Greenwich an. Selbstverständlich wollten sich alle auf den Nullmeridian stellen – was zufällig zu unserem aktuellen Geographie Thema passte. Danach liefen wir zu einem Hafen, nicht ohne die Cutty Sark zu bestaunen, um uns dann auf einer Schiffstour zahlreiche Sehenswürdigkeiten entlang der Themse anzusehen. Es wurden vermutlich mehr Fotos geschossen als bisher auf dem gesamten Ausflug. Anschließend gingen wir am Big Ben vorbei durch den St. James’s Park bis zum Buckingham Palace und von dort aus zum Hard Rock Cafe zum Mittagessen. So manchem Musikfan ging das Herz auf bei den Sammlerstücken und der Musik.
Danach ging es auf eine ausgedehnte Shoppingtour entlang Oxford Street bevor wir uns abends an unserem vereinbarten Treffpunkt am London Eye einfanden. Unsere Wartezeit bis zur Abfahrt verging wie im Flug, da entlang des Themseufers viele Künstler und Artisten die Besucher unterhielten und wir unsere letzten Pfundnoten in Eis und Getränke umsetzten und in Liegestühlen der Rückfahrt entgegen chillten.
Als wir uns abends in den Reisebus setzten, der uns zur Fähre brachte, waren alle doch etwas traurig, auch wenn wir uns ziemlich auf unser Zuhause und unsere Familien freuten. Aber immerhin – bald behandeln wir die USA im Englischunterricht. Jetzt müssen wir unsere Lehrer nur noch von einer Fahrt nach Amerika überzeugen 
Jana Koziolek, 8d

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